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Biografiearbeit/ Aussöhnung

Bei der Biografiearbeit kann es sehr hilfreich sein, das bisher gelebte und erlebte Leben genau anzuschauen. Dabei wird das eigene Gewordensein respektvoll angesehen, geordnet und neu betrachtet. Es können sich klärende, entlastende und lindernde Perspektiven ergeben.
Somit kann das verbleibende Leben bewusst gestaltet und gelebt werden.

Aussöhnung bedeutet: Etwas steht zwischen zwei oder mehreren Menschen und verhindert einen liebevollen Umgang miteinander: Es kommt zu immer wiederkehrenden gegenseitig verletzenden Auseinandersetzungen. Dies kann innerhalb der Familie zwischen Generationen, in der Partnerschaft oder auch mit anderen Personen passieren. Aussöhnung kann auch für einen Menschen im Umgang mit sich selbst relevant werden, wenn es einen selbstverletzenden Teil gibt.
Ausgesöhnt sein bedeutet, emotional beweglich mit sich selbst und miteinander umgehen zu können. Der Prozess der Aussöhnung ist sehr sensibel und zutiefst unbewusst. Er benötigt Zeit zum Spüren, um die innere Bereitschaft zur Veränderung herbeizuführen.
Als Unterstützung dient bei der Arbeit die sogenannte Resilienz (Widerstandskraft) des Patienten. Mit ihrer Hilfe hat er alles Vergangene (er-)tragen können und ist bereit den Schritt der Aussöhnung zu gehen. Dabei nutze ich auch systemische Vorgehensweisen.

Finden Sie sich hier wieder – rufen Sie mich gerne an – ich berate Sie vorab telefonisch.